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Web-Apps und Webseiten

Kamera-Sensorik

Mehrfach-Kameras, Echtzeit-Auswertung, Datenübertragung


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Bildverarbeitung, Computer Vision, Individualsoftware, Machine Learning


Windkraftanlage

BNK-System

Sensorik zur bedarfsgesteuerten Nachtkennzeichnung von Windenergieanlagen


Konfiguratoren

Konfiguratoren

Produktmodell, Regelmaschine, Visualisierung, Web-App, Industrie 4.0

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Mehrfach-Kameras

Kamerasysteme aus mehreren parallel betriebenen Kameramodulen, ausgelegt auf die Verarbeitung großer Datenmengen in Echtzeit.

Anwendungen:

System zum synchronisierten Betrieb von 6 HD-Kameras
Innenleben der synchronisierten 6-fach-Kamera

Ferngesteuerte Kamera-Systeme

Multi-Kamera in Drohnenrumpf Nahaufnahme der Kameramodule im Drohnenrumpf
Ferngesteuerte 4-fach-Kamera (20 Megapixel) in Drohnenrumpf

Luftbilder

Wir erfliegen Luftbilder mit einem experimentellem Versuchsträger-Flugzeug mit Gondeln für den Einbau verschiedener Kamera-Sensorik.

Versuchsträger-Flugzeug zur Aufnahme von Luftbildern Montage von Kameras in Gondel unter Flugzeug zur Aufnahme von Luftbildern
Einbau von Kameras für die Erfliegung von Luftbildern
Luftbild-Mosaik aus 45 Einzelbildern verschiedener Aufnahmeperspektiven

Luftbild-Auswertung

HDR-Luftbild Bildausschnitt eines 12-Megapixel-HDR-Videos

Computer Vision

Transformation Transformationsbestimmung
Luftbild mit Elevationsdaten Automatische Elevationsbestimmung
Automatische Erkennung eines Autos in Luftbild Erkennung von Objekten

Kamera-Kalibrierung

Behebung der optischen Verzeichnungen weitwinkliger Kameraobjektive Korrektur optischer Verzeichung
Konfiguratoren Titelbild

Konfiguratoren

Regeln, Kommunikation, Produktion

Gute Konfiguratoren sind gute Kommunikationswerkzeuge. Mit einem Konfigurator wird ein Benutzer in die Lage versetzt, eine gültige und für ihn passende Variante des Produktes zu gestalten, ohne dass er Vorkenntnisse über das Produkt und dessen Eigenheiten besitzt.

Konfiguratoren mit 3D-Darstellung

Echtzeit 3D-Visualisierung im Browser

Stark im Kommen sind 3D-Konfiguratoren. Im Browser wird ein 3D-Modell des Produkts gezeigt, das sich mit der Maus drehen lässt. Änderungen der Konfiguration werden in Echtzeit übernommen, und das Modell wird aktualisiert. So kann sich ein Benutzer bereits vor der Bestellung über die ästhetischen Konsequenzen der Konfiguration bewusst werden. Das verbessert die Zufriedenheit mit dem schließlichen Produkt - und ggf. auch die Retourenquote.

Unsere Konfiguratoren beantworten Fragen wie: Soll ich für meine Glastischplatte besser das Kiefern- oder das Lärchenholzgestell wählen? Wie passt der Ledersattel zum roten Fahrradrahmen? Geht die Kombination von Glas und Metall?

Die 3D-Modelle werden in der Regel vorab produziert und dann im Browser geladen, angezeigt und modifiziert. Für manche Produkte eignet sich auch eine Generierung der 3D-Modelle im Browser.

Konfigurator mit im Browser generiertem 3D-Modell

Für den Möbelkonfigurator für alvari konnten wir darauf verzichten, 3D-Modelle zu produzieren. Das klare Design der alvari-Möbel lässt sich hervorragend geometrisch beschreiben, so dass die 3D-Modelle rechnerisch im Browser erzeugt werden können. Kosten für die Modellierung werden gespart. Freiheiten werden gewonnen, zum Beispiel für eine nicht-proportionale Skalierung der Objekte.

Konfiguratoren mit 2D-Modellen

Echtzeit 2D-Visualisierung im Browser

Ein 2D-Modell ist ein Produktfoto, das aus vielen kleinen Puzzleteilen besteht, die sich in verschiedenen Kombinationen zusammensetzen lassen. Das Produkt lässt sich auf diese Weise in verschiedensten Materialkombinationen zeigen, ohne dass jede Materialkombination fotografiert oder gar a priori gefertigt werden muss. Die einzelnen "Puzzleteile" lassen sich durch Bildbearbeitung modifizieren.

Für die Musiker-Kopfhörer von Vision Ears haben wir diesen Ansatz gewählt, um die vielfältigen Farbkombinationen im Konfigurationsprozess zeigen zu können. Über 20 Millionen Varianten können gezeigt werden. Etwas mehr als sich produzieren und fotografieren ließe.

Für ein gutes Produktfoto gibt es keinen Ersatz. Keine andere Form der Darstellung ist für die Produktpräsentation im Internet besser geeignet. Diese Qualität vererbt sich auf die Bilder der 2D-Modelle, schließlich sind es echte Produktfotos, die nur in der Postproduktion überarbeitet wurden.

Deshalb finden wir, dass dieser Ansatz für viele Produkte am besten geeignet ist: volle Flexibilität in der Kombinierbarkeit bei voller Produktfotoqualität.

2D-Modell zu Visualisierung von Varianten beim Konfigurator für Vision Ears

Konfiguratoren mit Regelmaschinen

Ein Konfigurator ohne Regeln ist bloß ein Variantenselektor

Ein Fahrrad hat genau einen Sattel. Das ist ein Beispiel für eine Regel für einen Konfigurator.

Für das Einhalten der Regeln ist die Regelmaschine des Konfigurators verantwortlich. Schlägt die Validierung fehl, können verschiedene Mechanismen greifen. Ist für ein Fahrrad kein Sattel ausgewählt, könnte beispielsweise automatisch ein Sattel hinzugefügt oder eine Fehlermeldung ausgegeben werden.

Kein echter Konfigurator kommt ohne Regelmaschine aus. Doch Regelmaschine ist nicht gleich Regelmaschine. Manche prozessieren komplexe logische Ausdrücke, während andere nur Komponenten zählen. Welches die richtige Regelmaschine ist, ergibt sich aus den Anforderungen des Projektes.

Maschine als Metapher für die Regelmaschine

Konfigurierbare Konfiguratoren

Volatile Produktportfolios pflegen

Die Serie OSIS des Berliner Design-Labels llot llov ist eine kleine Möbelkollektion mit drei konfigurierbaren Grundmöbeln. Für den Konfigurator, den wir für OSIS entwickelt haben, wurde diese Produktpalette einmal fest eingerichtet. Seitens der Designer sei nicht beabsichtigt, die Kollektion einmal zu erweitern oder zu verändern.

Wenn sich die zu konfigurierenden Produkte nicht ändern, dann braucht man sich über einen konfigurierbaren Konfigurator auch keine Gedanken zu machen. Viele Kunden möchten aber ihr eigenes Personal in die Lage versetzen, Änderungen an den konfigurierbaren Produkten durchzuführen: Merkmale ändern, neue Varianten einführen, Produkte löschen oder ersetzen.

Schlanker Konfigurator
Konfigurator für die Serie OSIS des Design-Labels llot llov

In der Mobilfunkbranche beispielsweise gibt es viel Bewegung im Produktportfolio. Ständig gibt es neue Aktionen, Optionen, Pakete und Tarifausprägungen. Damit der Tarifkonfigurator mit der Agilität des Marketings Schritt halten kann, muss er regelmäßig angepasst und gepflegt werden. Das heißt: nicht der Konfigurator selbst wird verändert, sondern in diesem Fall das Produktmodell. Das Produktmodell ist eine Abstraktionsebene, die für Fachpersonal zugänglich und von der Konfiguratorsoftware auswertbar ist. Bei E-Plus beispielsweise ist das Produktmodell so tiefgreifend, dass selbst Geschäftslogik darin geändert werden kann. Eine Option soll nur für einen bestimmten Tarif verfügbar sein und auch nur dann, wenn nicht schon eine andere Option im Vertrag ist? Kein Problem.

Web-Apps

Web-Apps laufen im Browser und werden von einem Server mit frisch berechneten Daten versorgt. Die gerade genannten Konfiguratoren sind allesamt ebenfalls Web-Apps.

Für die Server-Komponente unserer Web-Apps setzen wir auf Technologien wie Python, Node.js oder Java.

Im Frontend, dem Teil der Web-App, der im Web-Browser läuft, verwenden wir HTML5, CSS3 und Javascript (ES2018) zusammen mit Angular oder Vue.js. Als Basis für das Layout kann auch Bootstrap zum Einsatz kommen.


Technolgien für Web-Apps: Python, Java, Node.js, Javascript, Angular, Vue.js
Technologie-Stack Web-Apps

Buch Product Configurators

Wie baue ich einen Konfigurator?

Wer auf unsere Hilfe verzichten und sich selbst einen Konfigurator bauen möchte, dem empfehlen wir das Buch Product Configurators.

Einen der drei Teile des Buches hat Buchenberg-Gründer Reyk Buchenberg beigesteuert. Er beschreibt die Architektur und Software-Komponenten eines Konfigurators und welche Schritte für die Entwicklung notwendig sind.

Neben den Essays der hochkarätigen Co-Autoren ist auch die Aufstellung moderner und kreativer Konfiguratoren von Kunst bis Kommerz lesenswert.